Rassen

Piemonteser

Körperbau

Die Rasse steht in einem mittleren, langgestreckten Rechteckrahmen.
Die Tiere weisen einen feinen Knochenbau und eine sehr plastische Bemuskelung aller fleischtragenden Körperteile auf.
Neben einer großen Fleischfülle des Schultergürtels sind die lange, breite und starke Lende sowie die stark ausgestellte Keulenmuskulatur rassetypisch.
Die Beckenlage soll leicht abgezogen sein. Aufgrund rassetypisch kürzerem Oberarm und Oberschenkel ist die Stellung der Extremitäten steiler als bei anderen Rinderrassen.
Die Fundamente sind trocken und korrekt, die Klauen hart und unempfindlich. Erwünscht ist eine kurze Fessel mit einer normalgestellten Klaue.
Größtmögliche Feinheit von Knochen, Haut und Sehnen ist ein wichtiges Typmerkmal.

Farbe

Die Farbe des kurzen, dichten Haarkleides reicht von weiß bis weizenfarben oder grau. Bullen weisen häufig eine dunkle bis schwarze Färbung am Kopf, besonders um die Augen, sowie am Hals, den unteren Körperpartien und an der Hinterhand auf. Die Kälber sind bei der Geburt tief weizenfarben und nehmen ab dem dritten Lebensmonat die Farbe erwachsener Tiere an. Hornspitzen, Nasenschwamm, Augen, Augenränder, Ohrenränder, Schamlippen, After, Klauen und Afterklauen sollen dunkel pigmentiert sein. Das Flotzmaul soll mindestens teilweise eine Pigmentierung aufweisen. Deutlich abgesetzte Scheckung und Fleckung sind untypisch.

Eigenschaften

robust
langlebig
leichtkalbig
hohe Ausschlachtung
Durchschnittliche Maße und Gewichte:

Geburtsgewicht

männlich: 42 kg
weiblich: 40 kg

Widerristhöhe

männlich: 150 cm
weiblich: 145 cm

Lebendgewicht

männlich: 950 - 1.150 kg
weiblich: 650 - 750 kg

Wachstumsleistung, 365-Tage-Gewicht:

männlich: 550 kg,
weiblich: 370 kg

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