Rassen

Salers

Herkunft

Die Salers stammen aus den vulkanischen Bergen des französischen Zentralmassivs und gehören zum Rasseblock des europäischen Rotviehs. Die klimatischen Besonderheiten des Herkunftsgebietes prägen ein gegen Temperaturschwankungen abgehärtetes, robustes Rind, das im gut mittleren bis großen Rahmen steht. Die Rasse wird seit 1960 auf Fleischleistung selektiert.

Hervorzuheben sind Langlebigkeit, die Fruchtbarkeit (hohe Trächtigkeitsrate), die sehr guten Muttereigenschaften (hohe Nfilchleistung) und die Leichtkalbigkeit der Salers. In der Intensivinast werden Tageszunahmen bis zu 1400 g erreicht. Das Fleisch ist gut marmoriert und besitzt eine zarte Faser bei anerkannter Geschmacksqualität. Das Zuchtziel besteht im Erhalt der Robustheit, der Milch und Zuchtleistung bei weiterer Verbesserung der Fleischleistungsmerkmale Wüchsigkeit, Fleischansatz und Schlachtkörperqualität.

Rassetypische Merkmale

Helle bis dunkel rotbraune Mahagonyfarbe, vereinzelt tritt auch ein schwarzes Gen auf Das Haarkleid ist meistens leicht gelockt. Die Schleimhäute sind hell, die Haut braun pigmentiert. Der Kopf ist dreieckig, die Hörner haben eine charakteristische Lyraform und verbreitern sich im Alter. Hornlosigkeit kann auftreten. Langes und breites Becken, sehr leichte Kalbigkeit, gerader Rücken bei gleichmäßig guter Bemuskelung, gute Keulenausprägung, starke, feste Gliedmaßen, harte schwarze Klauen.

Maße und Gewichte

Widerrist

männlich: 148-155 cm
weiblich: 138 145 cm

Geburtsgewicht

männlich: 39 kg
weiblich: 36 kg

365-Tage-Gewicht

männlich: 435 kg
weiblich: 320 kg

Gewicht ausgewachsen

männlich: 900-1.100 kg
weiblich: 650-850 kg

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