Rassen

Limousin

Das Limousin-Rind ist ein Einnutzungsfleischrind aus Frankreich. Es ist einfarbig hellrot bis dunkelrot, Flotzmaul und Augenumgebung sind aufgehellt. Die Tiere sind sehr robust und genügsam. Deshalb eignet sich diese Rasse gut zur Nutzung von extensivem Grönland. Der leichte Geburtsverlauf ist eine besondere Eigenschaft dieser Rasse. Ein langes, leicht abfallendes und breites Becken ist zur Unterstützung der leichten Abkalbung erwünscht. Das Geburtsgewicht des männlichen Kalbes soll 39 kg und des weiblichen Kalbes 36 kg betragen.

Diese Rasse eignet sich wegen des niedrigen Geburtsgewichtes gut zur Einkreuzung in Milchviehherden. Die Kreuzungstiere sind frohwüchsig und zeichnen sich durch Fleischfülle an Rücken und Keule aus.

Der relativ kleine Verdauungsraum, verbunden mit feinem Knochenbau und großer Fleischfülle garantiert eine hohe Ausschlachtung bei den Limousin-Tieren. Die Limousin-Tiere haben eine geringe Fettabdeckung, aber die Fetteinlagerung in den Muskeln bei ausgemästeten Tieren ist gut. Diese Eigenschaft, verbunden mit einer zarten Fleischfaser, ergibt eine gute Fleischqualität.

Maße und Gewichte

Widerristhöhe (cm):
Bullen: 145-155
Kühe: 135-140

Gewicht (kg):
Bullen: 1000-1200
Kühe: 650-750
tägliche Zunahme der Jungbullen 1100-1300 g -

Herkunft und Entstehung der Rasse

Die Limousin-Rasse hat ihre Heimat in den weniger fruchtbaren Mittelgebirgslagen Südwestfrankreichs. Ein Herdbuch wurde 1886 gegründet. Zunächst stand die Verwendung als Zugtier im Vordergrund. Die Umzüchtung zum Fleischrind fand ab 1900 statt.

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